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Ich werde immer wieder Teile meiner Kurzgeschichten hier veröffentlichen. Bitte schreibt mir über Twitter (Bosley1980 / Murat Aytin) oder hier ob es euch gefällt, dann veröffentliche ich weiter...

Alter: 37
 



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Cokain (Chapter 1)

Samstag Abend in einem dunklen Lagerhaus. Tony und seine drei Freunde hatten das schon öfter gemacht. Sie waren bestens auf das bevorstehende vorbereitet.

Da kam der russische Drogenboss Boris „die Nase“ bereits auf sie zu. Warum man ihn „Die Nase“ nannte? Um das zu verstehen muss man den Mann gesehen haben.

In seinem russischen Akzent sagte er kopfschüttelnd: „die Drogendealer von heute werden immer jünger.“

Mojo antwortete ihm als erster: „Ja Opa, was hast du für uns?“

„Reinstes Kokain für euch meine Freunde.“

Tony sah sich kurz um: „Wo ist das Zeug Boris? Du weißt ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch.“

„Ruhig mein Freund, es ist hier.“ Er schnippte mit den Fingern und ein böse schauender russischer Riese holte aus der hinteren Ecke des Raumes eine grosse Sporttasche. Sie schien schwer zu sein. Er öffnete sie und holte einen Stoffsack heraus, den er auf den Tisch vor sich stellte. Er löste vorsichtig den Knoten des Stoffbeutels und hob eine schwarze Plastiktüte hervor. Er sah irgendwie glücklich aus.

„Wieviel ist das?“ fragte Pussy.

„15 Kilo, mein Freund.“ Antwortete Boris.

Crazy Legs wurde langsam ungeduldig: „ Hey Tony, gib ihm endlich die Kohle und lass uns abhauen.“

„Erst wird probiert.“ Sagte Tony und holte sein Springmesser aus seiner Manteltasche. Er liess es aufspringen und steckte es behutsam in den schwarzen Plastikbeutel. Auf der Messerspitze lag ein kleiner Haufen des weissen Goldes wie die vier Freunde es nannten. Er führte das Messer an seine Nase und zog das Kokain hinein. Er befeuchtete seinen kleinen Finger steckte auch diesen in das Kokain und rieb es sich auf das Zahnfleisch. Die Gesamte Gruppe vor ihm wartete gespannt auf sein Urteil. Er verdrehte die Augen, warf den Kopf in den Nacken, schnaufte kurz und sagte: „Gut. Ist gekauft.“

Boris sah sichtlich erleichtert aus und rieb sich die Hände.

Pussy verpackte alles wieder wie es war bevor Boris es augepackt hatte. Tony gab Boris das Geld und sie verliessen das Lagerhaus. Boris rief noch: „Sie sind unsere besten Kunden, beehren sie uns bald wieder.“

Der schwarze Audi A4 war vor der Lagerhalle in einem dunklen Eck geparkt. Pussy legte die Sporttasche in den Kofferraum und sie stiegen ein.

FORTSETZUNG FOLGT...

9.3.11 12:57


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Cokain (Chapter 2)

Sie parkten das Fahrzeug ganz in die Nähe ihres Stammclubs. Tony kontrollierte noch einmal ob die Sporttasche während der Fahrt keine Schäden erlitten hatte.

Er drehte sich zu den drei anderen Jungs und fragte „Hey, habt ihr was für uns mitgenommen?“ Alle drei nickten mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Er schloss den Kofferraum und verschloss das Auto.

Vor dem Club war wie jeden Samstag eine riesige Schlange von Leuten die rein wollten. Die vier Freunde liefen wie immer an der Schlange vorbei, begrüssten kurz die Türsteher und gingen an ihren Stammtisch. Sie bestellten wie immer eine Flasche Absolut Vodka, acht Dosen Red Bull, vier braune Tequilla, vier weisse Tequilla, vier Becks Gold und vier Captain Morgan. Die Bedienung wusste bescheid immer wenn eine Runde dem Ende zuging musste sie Nachschub bringen.

Sie fingen an zu trinken. Pussy packte als erster das weisse Gold aus. Legte sich zwei Lines auf den Tisch, rollte sich einen Hundert Euro schein zusammen und zog sich das hochwertige Kokain in die Nase. Die anderen am Tisch machten es ihm nach. Das Kokain brachte ihr Blut zum Kochen, der Alkohol tat den Rest.

Kurz nach drei Uhr morgens kam eine blonde Göttin auf Tony zu und fing an mit ihm zu reden. Was sie sagte schien er gar nicht  zu hören, er war viel zu fasziniert von ihrem wohl geformten, grossen Busen der schön eingepackt aus einem weiten Ausschnitt ragte. Sie erzählte und erzählte und lachte zwischendurch laut auf über ihre eigenen Witze. Plötzlich stand Tony auf, nahm sie an der Hand und zerrte sie Richtung Toiletten. Er ging mit ihr auf Damenklo, nahm gleich die erste Kabine, drehte sie um, zog ihren Rock hoch, riss ihr den Slip vom Körper und vögelte ihr die übrig geliebenen, wenigen Gehirnzellen aus dem Kopf. 

Tony stolperte mit noch offener Hose aus dem Damenklo. Während er zu seinem Platz zurücklief versuchte er seine Hose zu schliessen. Am Tisch angekommen sah er seine Freunde auch schon beim zusammenpacken. Sie waren alle total betrunken und waren high von den Drogen. Sie beschlossen Heim zu fahren, schliesslich hatten sie am nächsten Tag noch einen Deal über die Bühne zu bringen.

Sie beschlossen nicht über die Hauptstrasse zu fahren, weil da oft am Wochenende Alkohol und Drogenkontrollen durchgeführt wurden und von beidem hatten sie genug. Sie fuhren also durch ein Wohngebiet um nach Hause zu kommen. Das Wohngebiet und die Strassen waren Menschenleer. Alle schienen zu schlafen.

Sie fuhren gerade durch einen Kreisverkehr, da trat Pussy auf die Bremse. Er war total aufgebracht, wie ein Kind an Weihnachten. Er sagte: „Hey Jungs, ich wollte schon immer mal rückwärts durch einen Kreisverkehr fahren.“ Die anderen lachten. Pussy legte den Rückwärtsgang ein, legte seinen Arm auf die Schulter von Crazy Legs der auf dem Beifahrersitz sass und fuhr los. Eine Runde, zwei Runden, drei Runden... mit jeder Runde gefiel es ihnen mehr und sie wollten noch eine Runde. Pussy wurde immer schneller. Das Kokain und der Alkohol liess sie alle übermütig werden.

Tony warf einen Blick nach hinten und da sah er es: Eine Atombombe. Ein silberner Daimler fuhr in den Kreisverkehr ein. Tony rief STOP, aber es war zu spät. Mit einem riesen Knall der alle im Wohngebiet aufgeweckt haben musste krachte der Audi auf die Motorhaube des Daimler.

Die vier Jungs ächzten und schnauften, aber es schien allen gut zu gehen. Tony blickte nach hinten. Ein Mann im Anzug sass am Steuer des Daimlers, er schien sich nichtmehr zu bewegen. „Was machen wir jetzt?“ fragte Pussy. Allerdings hatte keiner von ihnen Zeit diese Frage zu beantworte. Denn in diesem Moment ging die Atombombe in die Luft. Pussy starrte mit offenem Mund an Crazy Legs vorbei durch das Beifahrerfenster. Sie drehten alle ihren Kopf und sahen das was sie in diesem Moment als allerletztes sehen wollten: EIN POLIZEIAUTO. Das Blaulicht ging an und der Polizist am Steuer liess kurz die Sirenen aufheulen.

FORTSETZUNG FOLGT...

9.3.11 18:48


Cokain (Chapter 3)

Panik machte sich bei den vier Freunden breit. Mojo brach als erster zusammen: „Ich will nicht in den Knast. Bitte tut etwas ich will nicht in den Knast.“ Er weinte und wurde immer histerischer. Tony gab ihm eine Ohrfeige. „Reiß dich zusammen du Penner. Keiner geht hier in den Knast.“ Er griff in Seine Innentasche und holte etwas schwarzes hervor. Man konnte nicht erkennen was es war aber jeder wusste es.

 

Die Polizisten waren bereits ausgestiegen. Sie liefen zum Daimler. Sie schienen sich mit dem Fahrer zu unterhalten. Pussy war erleichtert. Wenigstens ist er nicht tot dachte er sich. „Was machen die da so lange?“ fragte Crazy Legs. „Wenns darauf ankommt knall ich beide ab.“ War Tonys antwort. Mit 15 Kilo Kokain im Kofferraum, jede Menge von dem Zeug und Alkohol im Blut und einem Unfall in einem Kreisverkehr hatten sie keine Chance sich aus der Situation herauszureden.

 

Die Polizisten näherten sich dem Audi. Als die Jungs die Fensterscheiben runterließen hörten sie etwas womit sie als letztes gerechnet hatten: Die Polizisten lachten und schienen sich köstlich zu amüsieren.

„Guten Abend“ sagte Pussy. Lachend sagte einer der Polizisten: „Guten Abend Jungs… wisst ihr was… dieser Typ dahinten… der hat 2,4 Promille und behauptet ihr wärt rückwärts durch den Kreisverkehr gefahren. Ist das nicht witzig.“

Im Auto war es stumm keiner verstand was los war. Crazy legs schaltete als erster. Er fing an laut zu lachen. Jetzt begriffen auch die anderen. Alle lachten. „Oh mann der Idiot… Rückwärts… Kreisverkehr…“ lachte Pussy.

Der Polizist konnte sich nicht beruhigen, er hatte tränen in den Augen. „Also Jungs habt ihr Alkohol getrunken oder Drogen konsumiert?“ Einer nach dem anderen antworteten Sie: „ja“ „jep“ „ja“ bis Pussy dran war. „Diese Woche hab ich Fahrdienst. Aber nächste Woche ist er dran.“ Und deutete auf Tony.

„OK Jungs fahrt nach Hause. Kommt bitte Morgen kurz auf die Polizeiwache und macht eure Aussagen. Wir nehmen den Fall auf und stecken den Herrn dahinten in die Ausnüchterungszelle. Also Gute Nacht und bis Morgen.“

 

„Klar machen wir. Dann ihnen viel vergnügen noch.“ Sagte Pussy, zwinkerte dem Polizisten zu und fuhr los.

 

Keiner von Ihnen sagte mehr was. Sie sprachen in dieser Nacht kein Wort mehr.

ENDE.

 

 

 

9.3.11 19:05





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